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gelesen: Olymp 1: Mysterium

Olymp 1: Mysterium von Susan Schwartz

Perry Rhodan Olymp 1: Mysterium

Hier nun der Auftakt zur neuen, 12-teiligen Miniserie im Perry Rhodan Universum “Olymp“:

Intrigen auf der Handelswelt – ein alter Planet wird zum Konfliktherd

Kurz vor den Ereignissen des aktuellen Zyklus der Erstauflage (genau genommen 2 Wochen vor Band 2900):
Sichu Dorksteiger befindet sich auf einer archäologischen Ausgrabung bei der Handelswelt Olymp. Gerade will sie ihrem Mann Perry Rhodan von ihren Entdeckungen unterrichten, als die Verbindung jäh unterbrochen wird. Da es sich um ein größeres Problem zu handeln scheint macht sich Perry zusammen mit Gucky mit einem Schiff der Expedituinsgesellschaft auf, um vor Ort nachzusehen.
Auf Olymp wird derweil ein diplomatischer Empfang gegeben, um das anstehende Ende von Verhandlungen zu feiern. Machthaber Beryn Mogaw will einen Packt mit einem mächtigen Verbündeten schliessen, doch nicht alles läuft wo, wie er es geplant hat…

Ein gelungener Auftakt. Sichu, Perry und Gucky sind einem alten Geheimnis auf der Spur und direkt in der Nähe wird königlich intrigiert. Ein Zusammenhang ist klar, aber in welcher Form genau ist noch unklar. Beide Schauplätze haben schon für sich das Potenzial für eine eigene Miniserie, kombiniert dürfte es einiges an Zündstoff bringen, schon allein wegen dem Partner auf Olymp.
Ich habe alle bisherigen Miniserien gemocht, aber Susan Schwartz’ Auftakt ist soweit ich mich erinnere für mich derjenige, der mir am Besten gefallen hat.

gelesen: Perry Rhodan 2943: Monkey und der Savant

Perry Rhodan 2943: Monkey und der Savant von Michael Marcus Thurner

Perry Rhodan 2943: Monkey und der Savant

Die GORATSCHIN im Brennpunkt – ein besonderes Team sucht nach Thoogondu

Nach dem vereitelten Angriff auf Quinto Center war es gelungen, das Flagschiff der angreifenden Gäonen, die IWAN IWANOWITSCH GORATSCHIN zu erobern. Die Kräfte der USO haben die Kontrolle, aber nicht zuletzt die an Bord befindlichen Thoogondu sind unberechenbar.
Monkey schickt den Savant Mamu Sondhake auf das Schiff, durch seine Fähigkeiten ist er zwar ein sozialer Außenseiter, aber er erkennt Dinge und Zusammenhänge, die Anderen verborgen bleiben…

Ein sehr interessanter Roman. Ich kann nicht beurteilen, ob der Savant richtig beschrieben ist, aber es ist angenehm, dass es keine Positronik oder Mutant ist, der die kleinen Hinweise bemerkt und zusammenführt, sondern ein Sonderling. Es gibt sie ja auch heute und sie sind nicht behindert oder gestört, sondern primär einfach anders.

gelesen: Perry Rhodan 2942: Geschwisterkampf


Perry Rhodan 2942: Geschwisterkampf

Zwei Gäonen ringen um ihre Zukunft – Entscheidung in Quinto-Center

In der Fortsetzung von Band 2933 geht es nur um die beiden gäonischen Zwillinge Faolain und Agostina Settember. Sie war schon vor 10 Jahren in die Milchstraße gekommen und hatte als Ärztin in Quinto-Center den Angriff, der Thema von Band 2931ff war, vorzubereiten. Faolain war mit der eigentlichen Einsatzflotte nachgekommen.
Der Angriff war letztlich nicht erfolgreich, Faolain versteckt sich noch im Quinto-Center, während Agostina von Lordadmiral Monkey gefangen genomen wurde und an einem geheimen Ort festgehalten wird. Die Zwillinge haben die Gabe, miteinander eingeschränkt telepatisch kommunizieren zu können.
Dieser Band schildert ausschließlich, wie es den Beiden in der Zeit unmittelbar nach dem zurückgeschlagenen Angriff ergeht. Er ist auf der Suche nach seiner Schwester, diese versucht herauszufinden, was Monkey mit ihr vor hat…

Dieser Roman war nicht so meins, der Fokus auf die beiden war mir zu eng und ich finde sie auch nicht interessant genug. Allerdings hat der Roman eindeutig die weitere Entwicklung und Einstellung der Charaktere weiter getrieben, das dürfte später im Zyklus noch wichtig werden.

Am Ende des Heftes findet sich eine Leseprobe der neuen abgeschlossenen Miniserie Perry Rhodan Olymp, von der Freitag der erste Band in den Handel kommt. Über Olymp habe ich noch gar nichts geschrieben, das muss ich gleich mal nachholensurprise

gelesen: Perry Rhodan 2941: TEIRESIAS spricht

Perry Rhodan 2941: TEIRESIAS spricht von Kai Hirdt

Perry Rhodan 2941: TEIRESIAS spricht

Bürgerkrieg im Zweiten Solaren Imperium – auf welcher Seite steht die Mondpositronik?

Am Ende des vorigen Bands waren Perry Rhodan, Gucky und Gi Barr durch die Positronik in Gäpns Mond Selene, TEIRESIAS, vor ihren Verfolgen gerettet worden. Sie spielt ihr eigenes Spiel und schleust die drei verdeckt auf dem Planeten ein. Hier geraten sie zwischen die Fronten im entfachten Bürgerkrieg.

Es entwickelt sich so einiges, auf beiden Seiten des Bürgerkriegs und auch in der Person von Gi Barr. Seine Rolle ist wohl grösser und langfristiger, als ich ursprünglich vermutet habe.
Die Konsequenzen, die sich aus den sonstigen Ereignissen des Roman ergeben, werden wir später lesen, im nächsten Band wechselt der Ort der Handlung wieder. Insbesondere die Rolle der Thoogondu und auch die weitere Entwicklung der Machtverhältnisse bzw. Entscheider im Zweiten Solaren Imperium wird spannend.

gelesen: Racheopfer: Ein Shepherd-Thriller


Ethan Cross: Racheopfer

Nachdem in meiner Umgebung einige Leute die Thriller von Ethan Cross verschlingen, habe ich auch mal angefangen. Racheopfer ist das Prequel zur Shepherd-Reihe, deren erster Roman Ich bin die Nacht wohl viele Leute kennen:

Sie dachten, sie könnten ihn kontrollieren. Aber sie irrten sich. Francis Ackerman Jr. ist einer der gefürchtetsten Serienkiller in der Geschichte der USA. Aber er ist nicht nur ein Serienkiller, er ist auch ein Serienausbrecher. Als ein Arzt, der eine bahnbrechende Behandlung für Psychopathen entdeckt hat, seine Theorien an Ackerman testen will, sieht der Killer seine Chance auf Freiheit. Die einzigen, die ihm im Weg stehen, sind der Chef des Sicherheitsdienstes und eine junge Frau, die auf Rache sinnt …

Auf geschwärztem Baum sollen es um die 100 Seiten sein, das ist ein guter Einstieg um zu testen, ob die Roman von Ethan Cross etwas sein könnten.
Francis Ackermann Jr. ist eine faszinierende Figur. Ich weiss noch nicht, was in den “richtigen” Romanen über ihn und seine Vergangenheit geschildert wird, aber hier schält sich nach und nach eine kaputte Persönlichkeit heraus. Auch die im Klappentext erwähnte junge Frau wird nach und nach beleuchtet, wir lernen beide stückweise kennen.

Sowohl die Art, wie die Geschichte erzählt wird, als auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die eigentlichen Romane der Shepherd-Thriller-Reihe werde ich definitiv lesen, vermutlich im englischen Original. Und mit Spectrum habe ich den ersten Band seiner neuen Thrillerreihe auch schon auf dem Reader, wann soll ich das nur alles lesen?surprise

"gelesen: Racheopfer: Ein Shepherd-Thriller" vollständig lesen

gelesen: Ein Geschenk von Bob: Ein Wintermärchen mit dem Streuner


James Bowen: Ein Geschenk von Bob: Ein Wintermärchen mit dem Streuner

Die (reale) Geschichte von James Bowen, dem der Kater Bob aus der Drogenabhängigkeit geholfen hat, ist wunderbar und seine Bücher über sein Leben mit Bob ebenso. Die ersten beiden Bücher hatte ich schon gelesen und daher war das dritte Buch mit Winter/Weihnachtsgeschichten gerade jetzt natürlich passend (es ist noch bis heute Abend in den Wochenangeboten reduziert):

Der Winter 2010 ist ungewöhnlich hart in England. Im Dezember gibt es heftige Blizzards, selbst in London liegt Schnee und es ist bitter kalt – schlechte Voraussetzungen für einen Straßenmusiker! Schon bald wird das Geld knapp.
Während die Londoner hektisch und spürbar in Feierstimmung durch die vorweihnachtlich erleuchtete Innenstadt hasten, ringt James um seine Einkünfte, um wenigstens Strom und Gas zu bezahlen. Ganz zu schweigen von Weihnachten, das er eigentlich noch nie mochte.
Er ist der Verzweiflung nahe, doch wie so oft wird Bob ihn überraschen …

Auch in diesem Band gibt es in jedem Kapitel eine Geschichte um und mit Bob. Sie können allein stehen, sind hier aber in zeitlicher Reihenfolge und Zusammenhang. Wie auch bei den anderen Büchern muss man die Anderen nicht gelesen haben, es hilft aber, grob über James’ Schicksal Bescheid zu wissen. Das Nötige wird aber auch hier am Anfang kurz erwähnt.
In den verschiedenen Episoden begleiten wir James (und Bob) durch die Vorweihnachtszeit 2010, durch Kälte und abgestellte Heizung und Strom (gibt es hier eigentlich auch Prepaid-Automaten dafür?). Der Fokus liegt für mich gefühlt hier etwas mehr auf James’ und wie er durch den Winter kommt. Bob ist immer dabei, aber dadurch, dass ein konkreter Zeitraum geschildert wird, ist es nicht nur eine Sammlung von Anekdoten mit Bob.
Auf jeden Fall eine Leseempfehlung für alle, die die anderne Bücher gelesen haben oder/und James’ Schicksal und leben mit Bob kennen oder davon gehört haben. Da es nicht nur eine Anekdotensammlung ist, gibt es auch etwas Einblick in das Schicksal von Obdachlosen.

gelesen: Schwarze Energie

Schwarze Energie von Klaus Seibel

Klaus Seibel: Schwarze Energie

Von Klaus Seibel habe ich seit Krieg um den Mond schon viele Bücher gelesen, sein schon älteres Buch Schwarze Energie aber noch nicht und da war es praktisch, dass es im November reduziert war.

Dr. Marco Falbert arbeitet mit Leib und Seele am europäischen Forschungszentrum CERN in Genf mit dem Ziel, eine neue und saubere Energiequelle zu erschließen. Michelle, seine Frau, liebt die Natur über alles und nimmt eine Stelle im nahegelegenen botanischen Garten an. Beide ziehen mit ihren zwei Kindern in ihr Traumhaus in ein idyllisches schweizer Bergtal. Das Paradies scheint perfekt.
Durch das seltsame Verhalten der Dorfbewohner wird Michelle unsicher. Sie spürt eine heraufziehende Gefahr für ihre Familie. Ihr Mann, Marco, kann diese Angst nicht nachvollziehen, bis die erste Katastrophe eintritt und um ein Haar seine Familie auslöscht. Michelle hatte Recht gehabt. Nur – Michelle hat noch ganz andere Befürchtungen…

Vor der Eröffnung des CERN konnte man in den Medien oft die Befürchtung hören, dass der Teilchenbeschleuniger ein schwarzes Loch erschaffen könnte, das die Erde zerstört. Das war Unsinn, aber der Roman nimmt die Befürchtung und spinnt daraus ein Szenario, in dem im CERN tatsächlich etwas gefährliches erschaffen werden kann. Wissenschaft kombiniert mit einem Bösewicht, der auch in einem James Bond vorkommen könnte.
Im Vergleich zu seinen anderen Büchern habe ich am Anfang etwas länger gebraucht, langsamer gelesen. Das kann allerdings auch an mir gelegen haben, ich kann zumindest nicht sagen, dass mich irgendetwas gestört hätte. Vielleicht war es der Aufbau mit der Einführung der Charaktere oder auch nur meine Unkonzentriertheitangel. Im zweiten Teil, wenn die Handlung Fahrt aufnimmt und die Kapitel kürzer werden, habe ich es aber verschlungen wie immer. yes